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Vom Projekt bis zur Auslieferung: Die Meilensteine des Pilatus PC-24

Posted on by Peter Hartmann

Der Pilatus PC-24 ist ein Novum: Er vereint die praktischen Eigenschaften einer Turboprop-Maschine mit der Kabinengrösse und der Leistung eines mittelgrossen Business Jets. Weltweit fiebern Kunden der Auslieferung entgegen. Und das sind die wichtigsten Meilensteine des Super Versatile Jets aus der Schweiz:

Mai 2013 – Der Vorhang hebt sich
Nachdem ein Team von Spezialisten mehrere Jahre intensiv an der Entwicklung des Flugzeuges gearbeitet hat, stellt Pilatus Aircraft den PC-24 erstmals an der “European Business Aviation Convention & Exhibition 2013“ vor und zeigt ein Mock-up. „Der PC-24 ist eine komplette Neuentwicklung“, sagt Verwaltungsratspräsident Oskar J. Schwenk. „Es gibt keinen anderen Business Jet auf dem Markt, der die gleichen Vorzüge hat.“

Mai 2014 – Ausverkauft
An den ersten zwei Tagen der „European Business Aviation Convention & Exhibition 2014“ erhält Pilatus Aufträge für insgesamt 84 PC-24. Damit ist die Produktion bis Ende 2019 ausgelastet – weitere Bestellungen nimmt der Hersteller vorerst nicht an. Einer der Käufer: Nestlé-Präsident Peter Brabeck.

August 2014 – Der Rollout
Am Schweizer Nationalfeiertag präsentiert Pilatus auf dem Flugplatz Buochs vor rund 35’000 Zuschauern den ersten PC-24-Prototypen. Bundesrat Ueli Maurer sagt: „Ich bin stolz, ich platze fast. Ich bin stolz, dass uns das in der Schweiz möglich ist.“

Mai 2015 – Der Erstflug
Der erste PC-24 hebt zum Jungfernflug ab. Der Prototyp P01 mit der Registrierung HB-VXA zeigt gleich seine Leistungsfähigkeit: Er hebt nach nur 600 Metern ab und steigt in rund drei Minuten auf die Höhe von 10‘000 Fuss. Insgesamt ist er 55 Minuten in der Luft.

November 2015 – Der zweite Prototyp hebt ab
P02 mit der Registrierung HB-VXB fliegt bei seinem Jungfernflug 82 Minuten. P01 hat zu diesem Zeitpunkt bereits 143 Flugstunden in 87 Flügen absolviert. Der zweite Prototyp soll nach ersten Testflügen in der Schweiz hauptsächlich in den USA und in Kanada zum Einsatz kommen und dort dazu beitragen, das gesamte Pensum des Testflugprogramms von rund 2300 Flugstunden zu erfüllen.

Mai 2016 – Erster Transatlantik-Flug
P02 meistert den ersten Transatlantik-Flug und landet in Broomfield im US-Bundesstaat Colorado. Die beiden Prototypen haben schon 300 Flüge und 500 Flugstunden in der Schweiz, Spanien, Schottland und Island absolviert.

November 2016 – US-Premiere
An der „NBAA’s Business Aviation Convention & Exhibition“ in Orlando wird der PC-24 erstmals dem Publikum in den USA vorgestellt. „Die beiden PC-24 Prototypen haben zusammen über 1000 Flugstunden sowie fast 600 Flüge absolviert“, sagt Pilatus-Präsident Oscar J. Schwenk. „Die Daten, welche wir bis jetzt sammeln konnten, zeigen uns, dass die Leistung unseres Super Versatile Jets besser sein wird, als wir dies bis anhin angekündigt haben.“

Februar 2017 – Dritter Prototyp gesichtet
Pilatus selber hält sich noch bedeckt. Doch die Luzerner Zeitung berichtet: „Klammheimlich hat Pilatus am Montag seinen dritten Prototyp des PC-24 auf dem Flughafen Buochs Triebwerktests unterzogen. Es ist das erste Mal, dass das Flugzeug die Fertigungshalle verlässt.“ Die Maschine ist laut der Zeitung blau-weiss lackiert, unter HB-VSA registriert und soll gleichzeitig das erste Serienflugzeug sein.

Ausblick
Die Zertifizierung des PC-24 ist für das 3. Quartal 2017 vorgesehen und erste Auslieferungen unter anderem an das US-Luftfahrtunternehmen Planesense sowie den gemeinnützigen Royal Flying Doctor Service of Australia sollen folgen.

Wollen Sie sehen, wie der PC-24 aussieht, von innen und von aussen? Dann schauen Sie hier.

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