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Sicher fliegen im Charterjet – darauf sollten Sie bei der Buchung achten

Posted on by Marcel Wepfer

Überprüfen Sie vor jeder Autofahrt den Zustand Ihres Fahrzeugs? Die Reifen, die Bremsen, das Öl?  Wohl kaum. Bei Flugzeugen ist das anders: Bevor eine Maschine abhebt, führt bei Airlines ein Mechaniker-Team, bei Privatjets die Cockpit-Crew einen Preflight-Check durch. Ausserdem sind nach einer bestimmten Anzahl Flugstunden, Landungen oder in festen Zeitintervallen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten Pflicht. Nicht nur deswegen gehören Flugzeuge zu den sichersten Verkehrsmitteln.
Dabei gilt: Egal ob Businessjet oder eine grosser Airliner, alle kommerziell genutzten Flugzeuge müssen die selben Vorschriften einhalten, etwa bei Wartungs- und Erhaltungsarbeiten, Aus- und Weiterbildungen, gesundheitlichen Voraussetzungen und Überprüfungen der Piloten.

Wenn Sie also einen Privatjet mieten wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass der Anbieter kommerzielle Flüge betreiben darf. Dies erkennen Sie daran, dass er über das sogenannte Air Operator Certificate (AOC) verfügt, das Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Bietet Ihnen eine Firma ohne AOC einen Flug an – was auf dem Graumarkt durchaus passiert -, sollten Sie unbedingt Abstand davon nehmen. Denn neben den genannten Verpflichtungen fehlen dann allenfalls auch die Versicherung und andere wichtige Voraussetzungen auf diesen illegalen Flügen.

Nicht mit Fremden

Fragen Sie aber auch bei Unternehmen mit AOC ruhig nach, wie der Anbieter die hohen Standards erfüllt und was er darüber hinaus für die Sicherheit tut. Lassen Sie sich erklären, wann die Crew zuletzt ein Sicherheitstraining absolviert hat und wie Piloten in Flugsimulatoren für schwierige Situationen trainieren. Ein guter Anbieter liefert Ihnen alle diese Informationen gerne.

Persönlich nachfragen können Sie natürlich nur bei einem Privatjetanbieter, nicht bei einer Airline. Und der Charterflug hat in Sachen Sicherheit noch weitere Vorteile. So kennen Sie alle Passagiere an Bord persönlich, anstatt mit mehr als hundert Fremden unterwegs zu sein, von denen womöglich einer betrunken randaliert oder Schlimmeres.

Besondere Bedürfnisse

Und nicht nur während des Fluges bleibt Ihre Privatsphäre gewahrt. Auch am Flughafen können Sie sich den Weg durch die öffentlichen Terminals sparen. Ausserdem erfährt niemand, wann Sie wohin reisen. Gerade für Passagiere mit einem gewissen Bekanntheitsgrad ist das von grossem Vorteil und im Zweifelsfall auch sicherheitsrelevant. Dazu kommt: Mit einem Privatjet können Sie mehr Flughäfen anfliegen als mit einer Linienmaschine. So gelangen Sie näher an Ihr Ziel und sparen sich potenzielle Risiken bei einem Weitertransport, etwa im Helikopter.

Der direkte Kontakt zum Anbieter ermöglicht es Ihnen auch, besondere Bedürfnisse vorher abzuklären und alles auf Sie persönlich abzustimmen. Das betrifft etwa medizinische Einschränkungen. Oder auch Menschen mit Flugangst. Diese können sich etwa vom Piloten erklären lassen, wie das Cockpit funktioniert und wie die Crew mit Turbulenzen umgeht – das wirkt oft beruhigend. Ausserdem kann sich ein Flugbegleiter oder eine Flugbegleiterin den ganzen Flug um den Passagier mit der Flugangst kümmern und ihn unterstützen. Ein ganz anderer Sonderfall sind Reisende, die eigenes – und eventuell bewaffnetes – Sicherheitspersonal haben. Auch sie können und sollten sich vorher mit dem Anbieter absprechen.

Extremes Wetter

Ein weiterer Punkt, der vielen zu denken gibt, sind extreme Wetterlagen. Dazu gilt es zu wissen: Regen und Hitze haben nur sehr geringen Einfluss auf Charterflüge. Problematisch wird es, wenn die Start- und Landebahn vereist oder die Sicht etwa durch Nebel stark eingeschränkt ist. So kann es sein, dass ein Flug aus Sicherheitsgründen abgesagt werden muss. Doch bei einem Businessjet gleicht das eher einer Verschiebung: Wenn die Vereisung behoben ist oder der Nebel sich verzogen hat, ist der Privatjet einsatzbereit und Sie müssen nicht lange auf einen Ersatzflug warten wie bei einem ausgefallenen Linienflug.

Ausserdem ist die Reise im Privatjet viel flexibler: Die Abflugzeit kann kurzfristig geändert werden, um absehbar schlechtem Wetter zu entgehen. Auch während des Fluges können die Piloten einen alternativen Flughafen ansteuern, wenn sich die Wetterlage am eigentlichen Airport unerwartet verschlechtert. In einem solchen Fall werden sich der Operator und die Crew, im Gegensatz zu den Airlines, darum kümmern, dass Sie so schnell wie möglich an ihr eigentliches Ziel gelangen. Der Flieger wird zudem am „Alternate“ auf Sie warten, oder, wenn das Wetter sich bessert, zum geplanten Flugplatz positionieren, um ihren Zeitverlust in Grenzen zu halten.

 

Haben Sie Fragen zum Thema Sicherheit? Oder allgemein zum Mieten eines Privatjets? Die Experten von Premium Jet helfen Ihnen gerne weiter.

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Topics: Posted in Allgemein, Privatjet Chartern, Sicherheit

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