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Privatjet verchartern oder nicht?

Posted on by Peter Hartmann

Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass man sich mit benötigten 300+ Stunden Businessjetflügen pro Jahr den Kauf eines eigenen Flugzeuges überlegen sollte.

Klar ist, dass man sich ein eigenes Flugzeug leistet, weil man es für seine eigenen beruflichen und privaten Reisebedürfnisse braucht und nicht abhängig sein will (oder kann) von starren Flugplänen zu Flughäfen, zu denen man letztendlich eigentlich gar nicht möchte oder weil man von diesen vielfach noch mit anderen Transportmitteln weiterreisen muss. Denn es ist sehr ärgerlich, wenn man/frau weiss, dass sich ganz in der Nähe des eigentlichen Ziels ein Flugplatz befindet, aber dennoch ein weiter entfernter, Grösserer angeflogen werden muss.

Der eigene Businessjet bietet viele Vorteile

Kommt dazu, dass ein Businessjet noch viele weitere Vorteile bietet: Ihre Besatzung, Ihr „Büro oder Wohn- oder Schlafzimmer“ (oder alles zusammen), Ihre Reiseplanung, Ihre Mitreisenden,  Ihr Gepäck sicher mit an Bord, Ihr exaktes Catering, Ihre Standards, Ihre Sicherheit, Ihre Privatsphäre, Ihre Flexibilität und Ihre Zeitersparnisse. Nicht umsonst besitzen die meisten der erfolgreichsten Firmen ihre eigenen Business-, d.h. Geschäftsreise-Jets.

Doch wie sieht es mit der Auslastung aus?

Moderne Jets haben Kapazitäten, die normalerweise weit über denjenigen liegen, die Sie für sich selbst beanspruchen, bei Grossraumjets beispielsweise bis zu 1‘000 Stunden und mehr pro Jahr. Dann stellt sich die grosse Frage: Möchte ich, dass wildfremde Menschen sich in den Zeiten, in denen ich das Flugzeug nicht brauche, in meinem „Wohnzimmer“ tummeln oder lege ich Wert darauf, dass nur ich, meine Businesspartner, allenfalls Familie und Freunde mein Flugzeug benützen?

Wie so vieles im Leben u.a. auch eine Preisfrage: Verteilen sich die so oder so entstehenden Fixkosten (Finanzierung, Abschreibung, Crew-Gehälter, Versicherung, etc.) auf meine eigenen, um beim Beispiel zu bleiben,  300 jährliche Stunden – was den Stundenpreis natürlich in die Höhe treibt oder stelle ich den Flieger Dritten zum Chartern zur Verfügung und mindere damit meine Kosten beträchtlich?

Zu wenig genutzte Flieger verursachen Mehrkosten

Sicher auch noch einen Gedanken wert: Wie der Namen schon sagt, sprechen wir hier von Flug- und nicht von „Stand“-zeugen. Der Flieger und seine Systeme sind darauf ausgelegt, zu fliegen, da so u.a. (aber nicht abschliessend) die Avionik und Triebwerke warm und gebraucht werden, Feuchtigkeit sich verflüchtigt (Korrosionsverhinderung), Dichtungen dicht bleiben und Flüssigkeiten (Öl, Benzin etc.) im System umgewälzt werden. Selten gebrauchte Flugzeuge haben nicht umsonst eine Tendenz zu sogenannten Standschäden.

Holen Sie sich Unterstützung von einem Experten

Damit bleibt der Entschluss ob Vercharterung oder nicht doch wieder an Ihnen „hängen“ 🙁 ! Aber:  Ein erfahrener Operator wie die Premium Jet kann Ihnen alle Vor- und Nachteile des oben Dargelegten detailliert aufzeigen und entscheidende Hilfestellungen anbieten.

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Topics: Posted in Aircraft Management, Allgemein, Privatjet Chartern, Privatjet kaufen

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