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Fliegen Sie mit ruhigem Gewissen

Posted on by Marcel Wepfer

Suchmaschinen spucken zahlreiche Treffer für den Begriff “Klimakiller” aus: Kohle, Wärme, Methan, sogar Sonnenenergie tauchen im Ergebnis als vermeintliche Übeltäter auf, und immer wieder: der Flugverkehr.

Unbestritten ist, dass sich das Weltklima in den letzten Jahrzehnten verändert hat und auch der Flugverkehr seinen Teil dazu beiträgt. Dass die gesellschaftliche Debatte den Flugverkehr zum Hauptsündenbock gemacht hat – “Flugschande” ist das Schlagwort – ist jedoch eher übertrieben und hetzerisch.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Luftfahrt für rund 2,69% der vom Menschen verursachten globalen CO2-Emissionen verantwortlich ist – und damit genau so hoch wie die CO2-Emissionen aus dem Energieverbrauch aller Server, die für Suchmaschinen, Social Media etc. genutzt werden.

Was unternimmt die Luftfahrtindustrie?

Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen stellt sich die Luftfahrtindustrie ihrer Verantwortung. Sie hat sich als erste Branche auf einen globalen Ansatz geeinigt, um das prognostizierte Wachstum des Luftverkehrs ab 2020 CO2-neutral bewältigen zu können. Zu diesem Zweck wird das Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation (CORSIA) eingeführt.

Ab 2021 müssen die Fluggesellschaften in den CORSIA-Mitgliedsstaaten einen festen Anteil ihrer CO2-Emissionen durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten kompensieren.

Darüber hinaus investiert die Branche auch in Technologien und Innovationen, sowohl im Flugzeug- als auch im Triebwerksbau, um eine bessere Treibstoffeffizienz und geringere Emissionen zu gewährleisten. Die neueste Entwicklung, ein alternativer “Low Carbon Intensity Fuel” (eine Mischung aus konventionellem Kerosin und einem nicht-fossilen Biokraftstoff), ist an immer mehr Flughäfen verfügbar und wird bei absolut gleichen Leistungsmerkmalen dazu beitragen, den CO2-Ausstoss im Vergleich zu konventionellem Kraftstoff um bis zu 80% zu reduzieren.

Und was macht Premium Jet?

Auch wenn nur 2% der weltweiten CO2-Emissionen des gesamten Luftverkehrs durch die Business Aviation verursacht werden (und damit 0,05% der vom Menschen verursachten globalen CO2-Emissionen), darf nicht vergessen werden, dass ein Privatjet – aufgrund der geringeren Anzahl Passagiere – pro Passagiermeile mehr CO2 verbraucht als ein Verkehrsflugzeug.

Premium Jet ist sich dessen bewusst und bietet deshalb unseren Kunden und Passagieren die Möglichkeit, ihre Flüge mit einer freiwilligen Spende an die Partnerorganisation myclimate, Pfingstweidstrasse 10, 8005 Zürich, Schweiz, www.myclimate.org, CO2-neutral zu kompensieren.

Unsere Challenger 300 HB-JGQ verbraucht zum Beispiel 2,82 Tonnen CO2 pro Flugstunde (bei einem durchschnittlichen Kerosinverbrauch von 295 Gallonen). Eine Tonne CO2 “kostet” derzeit EUR 25, d.h. eine Flugstunde kann mit ca. EUR 71 kompensiert werden.

Das ist sicherlich nicht die Lösung aller Probleme, aber wenn jeder tut, was er kann, dann können wir alle zusammen zu einem klimabewussteren Flugerlebnis beitragen …

 

Topics: Posted in Business Jet Charter

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