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Einen Privatjet teilen? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten

Posted on by Marcel Wepfer

Sie benötigen die Flexibilität eines Privatjets, möchten sich aber (noch) keinen eigenen kaufen? Da bieten sich mehrere Alternativen an. Die wohl bekannteste Möglichkeit ist das sogenannte Teileigentum (Fractional Ownership). Doch ist es auch die beste Lösung?

Fractional Ownership: die klassische Lösung

Wer über die Vorteile eines Privatjets nachdenkt, aber den Schritt zum Eigentum noch nicht gehen will, kommt schnell auf das Thema Teileigentum, d.h. Sie beteiligen sich mit anderen an einem Privatjet– und tragen dadurch gemeinsam anteilmässig sämtliche Kosten wie z.B. Wartung, Besatzung, Versicherung Instandhaltung und Betrieb.

Die Höhe der Beteiligung kann zwischen 1/16 und 1/4 variieren, wobei 1/16 ungefähr 50 Flugstunden jährlich entspricht. Durchschnittlich wird von einer jährlich möglichen Flugleistung von 800 Stunden ausgegangen – natürlich auch abhängig vom Flugzeugtyp.

Ein Privatjet mit mehreren Eigentümern wird in der Regel von einem Betreiber verwaltet, der sich um administrative Aufgaben, die Crew sowie um Versicherungen, Haftungsfragen, die komplette Operation und sämtliche Sicherheitsaspekte kümmert.

Bei Teileigentum legen Sie sich auf einen bestimmten Flugzeugtyp fest, der Ihre Anforderungen weitestgehend erfüllt. Im Rahmen Ihres Vertrages haben Sie dann das Recht, regelmässig auf diese Flugzeuge zuzugreifen, ohne sich dabei um etwas kümmern zu müssen – ausser natürlich zu zahlen J

Jet Cards: die flexible Lösung

Wollen Sie den Privatjet nicht unbedingt besitzen, sondern einfach nur regelmässig auf einen bestimmten Jet zugreifen, stellen Jet Cards eine Alternative dar. Diese funktionieren im Prinzip wie Prepaid-Kreditkarten. Sie bezahlen die Stunden im Voraus und erhalten dadurch ein bestimmtes Kontingent an Flugstunden.., Ihre durchgeführten Flüge werden dann bequem vom Guthaben abgezogen.

Die grosse Herausforderung ist es, die vertraglichen Rahmenbedingungen genauestens unter die Lupe zu nehmen und die Konditionen der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Denn für Standzeiten, den Umstieg auf einen anderen Flugzeugtyp oder die Inanspruchnahme von mehr Flugstunden als ursprünglich vorgesehen werden unterschiedlich hohe Gebühren fällig.

So wissen Sie im Vorfeld nur grob, welche Kosten tatsächlich auf Sie zukommen.

Vielfliegerprogramme: die flexible und kostengünstige Lösung

Vielfliegerprogramme von Betreibern besitzen die gleichen Vorteile wie Jet Cards. Ein zu bezahlender Betrag wird im Voraus vereinbart und bezahlt. Ihre Flüge werden anschliessend von diesem „Konto“ abgezogen.

Durch die Buchung im Voraus erhalten Sie einen günstigeren Preis pro Flugstunde und bleiben dennoch flexibel was Flugzeugtyp und -modell angeht.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie nicht auf einen bestimmten Flugzeugtyp festgelegt sind. So können Sie flexibel agieren, je nachdem, ob Sie alleine, mit Ihrer Familie oder aber dem gesamten Kollegium reisen wollen und ob Sie kürzere Strecken innerhalb Europas oder längere Strecken wie z.B. Übersee fliegen.

Wollen Sie einen Privatjet teilen? Lassen Sie sich beraten

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Angebote, alle mit Vor- und Nachteilen bzw. Besonderheiten. Je nach persönlichem Flugaufkommen, Zielflughäfen, Flugdistanzen und Häufigkeit der Flüge eignen sich Teileigentum oder Vielfliegerprogramme mehr oder weniger gut.

Um die für Sie beste Option zu finden, sollten Sie einen unabhängigen Berater für den Entscheidungsprozess beiziehen.

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Topics: Posted in Allgemein, Jet Cards, Privatjet Chartern, Privatjet kaufen

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